Vampirlifting / Plasmalifting / Draculalifting
Plättchen-Reiches Plasma / Platelet-Rich Plasma

Behandlungsdauer:60 – 90 Minuten
Betäubung:auf Wunsch lokal
Schmerzen:sehr gering
Gesellschaftsfähigkeit:sofort
Wirkungseintritt:nach ca. 4 Wochen
Haltbarkeit:ca. 1 bis 3 Jahre
PRP Therapie - Hautverjungung mit Eigenbluttherapie

Welche Anwendungsbereiche gibt es?

PRP-Therapie findet breite Anwendung im Rahmen in der Plastischen und Ästhetischen Medizin, da sie sich als ein äußerst effektives Anti-Aging-Tool bewährte, unter dessen Einfluss die Körperfunktionen auf einen “Verjüngungs-Modus” schalten.

Die häufigsten Anwendungsgebiete hierbei sind:

  • Vampirlifting, Plasmalifting, Plasmolifting, Dracula Therapie
  • Altersbedingte Hautveränderungen (Zeitalterung)
  • Hautalterung durch UVA- und UVB-Einfluss (Photoalterung)
  • Akne-Läsionen und Narben
  • Empfindliche, gestresste Haut
  • Hautkrankheiten (atopische Dermatitis, Psoriasis, Ekzem)
  • Cellulite
  • altersbedingte atrophische Hautveränderungen (Falten, Linien, elastische Falten)
  • Hautschlaffheit
  • Reduktion des Gewebevolumens in der Gesichtsmitte
  • Regeneration und Verjüngung der Haut

In der Traumatologie und Orthopädie wird in der plastischen und ästhetischen Chirurgie die PRP-Eigenbluttherapie zur Aktivierung und Steuerung von Geweberegenerationsprozessen eingesetzt.

Die häufigsten Anwendungsgebiete sind:

  • Arthritis und Arthrose
  • Knochenabbau
  • Muskelverspannungen und -krämpfe an Hals, Schulter, Rücken oder Beinen
  • Osteochondrose der Wirbelsäule
  • Rehabilitation nach orthopädischer Operation oder nach Verletzungen
  • Zur Muskelrelaxation und Entspannung von Muskelkrämpfen
  • Schmerzen
  • vermehrte Bildung natürlicher Schmierflüssigkeit im Gelenk
  • Aktivierung der Durchblutung, Verbesserung der Blutversorgung des geschädigten Gelenks
  • Bildung von neuem Knorpelgewebe
  • Stärkung der Muskeln, die das geschädigte Gelenk umgeben
  • Verbesserung der Beweglichkeit von Gelenken
  • Verkürzung von Rehabilitationszeiten nach Verletzungen, chirurgischen Eingriffen und Gelenkersatz-Operationen
In der Sportmedizin und Unfallchirurgie wird die PRP Eigenblut Therapie erfolgreich als Rehabilitationsmethode nach einer Vielzahl von Verletzungen (Prellungen, Verstauchungen, Frakturen etc.) eingesetzt. Das aus eigenem Blut gewonnene Plasma, hemmt Entzündungen, vermindert das Schmerzempfinden und fördert die Regeneration von Knochen-, Knorpel- und Muskelgewebe. Dieses Verfahren ist äußerst effektiv sowohl bei separatem Einsatz als auch in Kombination mit anderen therapeutischen Verfahren. Wird die autologe Plasma-Behandlung mit anderen Verfahren – wie der physikalischen Therapie, der elektrischen Myostimulation, Stosswellentherapie, Reflexologie, Sporttherapie und Massagen – kombiniert, können Behandlungszeiten bei Sportverletzungen sowie die Rehabilitationsdauer nach Operationen verkürzt werden.
In dem Plasma finden sich nach der speziellen Zubereitung körpereigene bioaktive Stoffe und Wachstumsfaktoren in konzentrierter Form. Diese können das Muskelwachstum anregen und die Ausdauerleistung verbessern. Deswegen stand das PRP-Verfahren noch vor Kurzem auf der Dopingliste.

Die häufigsten Anwendungen in diesem Bereich sind:

  • Quetschungen, Verstauchungen, Verrenkungen, Bänderrisse
  • Sehnenleiden (Tendinopathie), Skelettmuskelschäden, Frakturen
  • Rehabilitation nach leichten, mittelschweren oder schweren Sportverletzungen
  • Sportverletzungen (Schmerzen, Schwellungen, Rötungen, Bewegungsverlust)
  • Reduktion von Rehabilitationszeiten
  • Aktivierung zellulärer Mechanismen der Gewebereparatur
  • Stimulierung von Fibroblasten-, Osteoblasten- sowie die Chondrozyten-Proliferation
  • Verbesserung der Kollagenogenese, Osteogenese und Angiogenese
  • Verbesserung der Durchblutung sowie Stoffwechselprozesse
Die speziellen PRP-Röhrchen werden mit einem speziellen Zentrifugal-Verfahre in der Plastischen und Ästhetischen Medizin dafür verwendet, um ein autologes Plasma aus dem Blut zu gewinnen, die anschließend in die Kopfhaut des Patienten injiziert wird. Dadurch soll das Absterben der Haarfollikel verhindert und der Wechsel von der Telogen- (Ruhephase) in die Anagenphase (Wachstumsphase) gefördert werden. Autologes Plasma kann dabei die Blutmikrozirkulation verbessern und Stoffwechselprozesse beschleunigen.

  • Behandlung von trockenem, dünnem, brüchigen Haar
  • Kopfhaut-Seborrhoe
  • Alopezie (kreisrunder, diffuser, androgener Haarausfall)
  • Haarausfall
  • Haarfollikelstärkung
  • Normalisierung der Talgdrüsenfunktionen
  • seborrhoische Dermatitis
  • Hemmung von Wachstum von Pilzen und Bakterien auf der Kopfhaut
  • Verbesserung der Haarstärke und -struktur
  • PRP kann Haarausfall stoppen und neues Haarwachstum anregen
Für die Herstellung von PRP werden ca. 10-20 ml Blut aus der Vene entnommen und mit einem speziellen Verfahren aufbereitet. Der wirksame Teil des Plasmas mit Wachstumsfaktoren, bioaktiven Stoffen, Proteinen und Stammzellen wird für die Behandlung und Zellerneuerung verwendet. Das PRP wird dann mit feinsten Nadeln eingespritzt. In der plastischen und ästhetischen Medizin kann das PRP zusätzlich mit Microneedling / Mikroperforationen der Haut kombiniert werden. Durch die injizierten Stoffe wird die Produktion von Kollagen, neuer Blutgefäße, Hautfasern und Hyaluronsäure angeregt. Es findet eine Zellerneuerung, Verbesserung der Hautfeuchtigkeit und Hautstraffung statt. Die Behandlung von der Blutentnahme, Aufbereitung, Injektion und Nachbehandlung dauert ca. 45 Minuten.
Als Kontraindikation gelten:

  • Krankheiten, die durch das Blut übertragen werden  (z.B. Hepatitis, HIV u.a.)
  • Schwangerschaft
  • Akute oder infizierte Hautkrankheiten im Behandlungsgebiet
  • Störungen der Blutgerinnung, Autoimmunerkrankungen, Leberkrankheiten und Krebs
  • Aspirin, ASS, Volaren, Ibuprofen oder ähnliche Schmerz- und Rheumamittel (NSAID) hemmen die Aktivität der Blutplättchen und sollen eine Woche vor der Behandlung abgesetzt werden
Im Allgemeinen ist die PRP-Therapie sehr gut verträglich. Wie bei jeder Injektion, können auch bei Injektion von PRP Schwellungen, Blutergüsse, Schmerzen, Infektionen und allergische Reaktionen auftreten. Um die Risiken einer Komplikation zu reduzieren ist es besonders wichtig, einen erfahrenen Facharzt vor der Behandlung zu konsultieren.

Die wichtigste Voraussetzung für ein zufrieden stellendes Ergebnis ist die Behandlung durch einen entsprechend ausgebildeten Facharztes. Der Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie ist für die ästhetischen Behandlungen besonders ausgebildet. Der Plastische und Ästhetische Chirurg ist ein anerkannter Facharzt, der nach Abschluss seines Medizinstudiums eine sechsjährige Weiterbildung absolviert hat. Dr. med. Grundentaler ist Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie und war in den letzten 10 Jahren als Facharzt und Oberarzt in den führenden Kliniken in Berlin tätig. „Schönheitschirurg“ reicht nicht. Nur der Titel „Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie“ (bzw. „Facharzt für Plastische Chirurgie“) ist geschützt. Andere Bezeichnungen wie „Kosmetischer Chirurg“, „Schönheitschirurg“ oder „Ästhetischer Chirurg“ sind keine geschützten Titel und können von jedem Arzt geführt werden. Über ihre Aus- bzw. Weiterbildung sagen sie nichts aus.

Im Rahmen eines persönlichen Gespräches werden Ihre Vorstellungen, Therapiemöglichkeiten, evtl. Risiken und das weitere Procedere besprochen. Es wird die Art und die zielgenaue Anwendung von PRP festgelegt. Die Behandlung kann zur Schmerzreduktion unter der Anwendung von lokaler Betäubungscreme durchgeführt werden.

Um ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erzielen sollten 3 – 4 Behandlungen erfolgen. Der Behandlungserfolg von PRP und Vampirlifting ist nach 3-10 Wochen am stärksten und steigt mit der Anzahl der Anwendungen. Zur Stabilisierung und Verstärkung des Erfolges wird eine jährliche Auffrischung empfohlen.
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